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Erinnern Sie sich an das Jahr 2017, was da so alles ins Gedenken bemüht wurde? Dieser Impuls von damals möchte inhaltliche Querverbindungen zusammenführen, die zwar ursächlich nicht direkt miteinander zu tun haben, aber doch irgendwie im Zusammenhang stehen, wenn man es richtig betrachtet.


Hier nun der Beitrag aus dem Jahr 2017, zeitlich und begrifflich aktualisiert:


1917 und 2017 - zwei Jahreszahlen, und einhundert Jahre dazwischen  


Einhundert Jahre - ja von was denn? Erinnerung an das schon oft erwähnte Reformations"jubiläum" 2017? Oder die Erinnerung an die Oktoberrevolution 1917 im damaligen Rußland? Nichts von alledem.


Und doch: genau diese beiden Anlässe haben das gewisse Etwas, mit Ereignissen - damals 1917 in Portugal - verbunden zu werden, die nur vom gläubigen Herzen so gesehen werden können: die Marienerscheinungen von Fatima und ihre Botschaften für die Zeiten und für die ganze Welt, damals 1917 in Portugal.


Maria, die Mutter Jesu, erschien zwischen 13. Mai 1917 und 13. Oktober 1917 mehrmals Kindern. Ihre Botschaften umfasste Vieles, das hier aber den Rahmen sprengen würde. Nur Eines sei erwähnt: in einer der Erscheinungen sprach Maria damals bereits vom Ende eines Riesenreiches im Osten Europas, das sich kurz nach den Erscheinungen als Folge der Oktoberrevolution von Petersburg aus als personifizierter Atheismus gepaart mit Brutalität gegen jedermann herausbilden sollte, gleichfalls als Geißel der Menschheit und nachwirkend bis in unsere Tage. Nach etwa 75 Jahren fiel alles zusammen, eine lange Zeit. Und doch hat dank der Marienverehrung die Religiosität der Menschen in den vielen Landesteilen überlebt. So ungefähr fünfzig Prozent der Bevölkerung sind im jetzigen Rußland getaufte Christen…


Da ist noch was 2017.


Gibt es da vielleicht eine unvermutete Querverbindung hin nach Fatima - vielleicht im Blick auf das hochgepuschte Reformationsgedenken an Ereignisse damals um das Jahr 1517 herum, mit Zeitbezug gerade auf den 31. Oktober, dem alljährlichen Reformationstag?


Was könnte das alles mit den Marienerscheinungen zu tun haben? Nun - es sind wohl die in das Jahr 2017 gefallenen besonderen Anlässe:


Auf der einen Seite ist es das Gedenken an die Ereignisse vor 500 Jahren in deutschen Landen, in deren Folge Christen durch Trennung gegeneinander und aufeinnander losgingen und vieles gemeinsame Glaubensgut wie zum Beispiel die Marienverehrung von den protestantischen Ausrichtungen innerhalb der Christenheit abgelegt oder stark ins Abseits gedrängt oder gar ganz abgeschafft wurde.


Auf der anderen Seite wurde 2017 in der Katholischen Kirche - besonders der in Europa - der 100. Jahrestag der Marienerscheinungen von Fatima festlich begangen. Papst Franziskus unterstrich mit seiner Pilgerreise nach Fatima die Bedeutung und Wichtigkeit der damaligen Ereignisse gerade für die Christen, für die Christenheit insgesamt, in unserer Zeit.


So gesehen könnte die Kreuzung der Gedenken im Jahr 2017 an die zeitlich und örtlich unterschiedlich stattgefundenen Ereignisse von 1917 und 1517 in ein gemeinsames Anliegen münden - das (Wieder)Entdecken der besonderen Rolle der Mutter Jesu in der Heilsgeschichte der Menschheit.


Wäre das nicht ein wunderbarer Weg im Jahr 2017 aufeinander zu gewesen: wenn Vielen klar würde, dass die Marienverehrung eigentlich die Verehrung einer Mutter ist, der Mutter Jesu Christi, nach dem eine ganze Religion weltweit die gemeinsame Bezeichnung trägt - die CHRISTEN?


Zu wünschen wäre es damals gewesen, und heute erst recht und immer wieder.


Ist es meistens nicht so: wenn  Kinder einer Familie sich mitunter untereinander nicht grün sind, wenn jeder Recht haben will, auf seiner Meinung beharrt - mit allen Mitteln - wer glättet und bügelt dann meistens aus?


Die Mutter!


So bleibt nur zu hoffen, dass die Christen unterschiedlicher Bekenntnisse und Ansichten in Glaubensdingen gerade wieder über ihre gemeinsame Mutter Maria gemeinsam nachdenken und zueinander finden. Zu wünschen ist es uns - zumal gerade die Mütterlichkeit in unserer Gesellschaft offensichtlich abhanden gekommen ist. Vieles deutet darauf hin.


Mit dem Bezug zur Mütterlichkeit Mariens gibt es eine Möglichkeit, dagegen wirken zu können und sie wieder zu entdecken. Vielen Menschen wäre es eine Hilfe, die auch der Gesellschaft zugute käme.


Das gemeinsame christologische Mariengebet, wie der Hl. Papst Johannes Paul II. den Rosenkranz bezeichnete, ist sicherlich dazu ein guter Ansatzpunkt, gerade im gemeinsamen Rosenkranzgebet in Verbindung zu den Ereignissen damals in Fatima mit ihrem Hineinwirken bis in unsere Zeit. In der Hermsdorfer Gemeinde wird das bereits seit 2008 regelmäßig und wöchentlich praktiziert. Auch schon mal ökumenisch. Es bereichert alle.


Das Gebet verändert und bleibt Sieger, zu allen Zeiten und in allen politischen Systemen oder in Glaubenskrisen - in persönlichen, wie in Gemeinschaften oder bei einer weltweiten Sinnsuche. Erst recht, wenn die Mutter zu Rate gezogen wird - wie


Maria, Mutter des Guten Rates.


Ihnen allen eine gute Zeit und Vertrauen in die Mütterlichkeit Mariens - und: sie einfach zulassen, diese Mütterlichkeit, sich ihr öffnen…


Herzlichst

Ihr

Ludwig Krafczyk

aus Hermsdorf in Thüringen


Ein Nachstatz:

Eine weitere Fatima-Botschaft Mariens war die Aufforderung zu Umkehr, Buße und Gebet. Gilt doch sowieso immer - oder...?


Dieser Inhalt wurde erstmals 2017 als Impuls auf kath-kirche-shk.de veröffentlicht.

Nachdruck ist nicht gestattet.


Zum Bild nebenan:

Statue der Gottesmutter Maria von Fatima. In der Krone befindet sich die Kugel, mit der Papst Johannes Paul II. 1981 getötet werden sollte. Es war damals der 13. Mai, ein Jahrestag der ersten Erscheinung. Papst Johannes Paul II. schrieb seine Errettung der Muttergottes von Fatima zu. Aus Dankbarkeit ließ er die Kugel in die Krone einarbeiten.


Hier erfahren sie mehr über die Marienerscheinungen in Fatima


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